Eine kurze Geschichte der Osteopathie
Ursprung der Osteopathie
Die Osteopathie wurde von Dr. Andrew Taylor Still entwickelt, seine „American School of Osteopathy“ von 1892 gilt als Grundstein für die weltweite Entwicklung. Seine Ideen bilden bis heute die Grundlage der osteopathischen Medizin.
Weiterentwicklung
Sein Schüler Dr. William Garner Sutherland D.O. übertrug die osteopathischen Prinzipien erstmals auf den Schädel. Damit prägte er maßgeblich die craniosakrale Osteopathie.
Eine zentrale Erkenntnis war dabei, dass im Körper eine eigene, von Atmung, Herzschlag und anderen Rhythmen unabhängige Bewegung existiert.
Später entstand durch die Übertragung der Prinzipien auf die inneren Organe die viszerale Osteopathie.
Osteopathie in Europa
Durch den britischen Arzt Dr. John Martin Littlejohn gelangte die Osteopathie nach Europa. Dort etablierte sie sich als rein manuelle Medizin weiter.
Die Gründung der„British School of Osteopathy“ im Jahr 1917 ermöglichte erstmals eine osteopathische Ausbildung in Europa. Seit den 1960er Jahren wächst sie kontinuierlich.
Osteopathie in Deutschland
In Deutschland zählt Osteopathie zur Heilkunde und darf nur von Ärzt/innen oder Heilpraktiker/innen ausgeübt werden.
Die Ausbildung umfasst in der Regel fünf Jahre, für die Qualitätssicherung sorgen Berufsverbände wie z.B. der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD e.V.).
The human body is the pharmacy of God and has in it all the liquids, drugs, lubricating oils, opiates, acids and antacids, and every quality of drugs that the wisdom of God thought necessary for human happiness and health.
A.T.Still




